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Die Handwerkskammer zu Köln wurde im Jahr 2011 ausgewählt, ein Curriculum zu dem Thema „Handwerk in der älter werdenden Gesellschaft“ zu entwickeln. Das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt fand zum 31. Dezember 2012 mit aktiver Beteiligung des gewi-Institut für Gesundheitswirtschaft und der Gesundheitsregion KölnBonn in der Gestaltung der Modulinhalte seinen Abschluss. Das zweistufige Curriculum für die Qualifizierung zum Fachberater und zur Fachkraft für barrierefreies Bauen und Wohnen, stellt einen Bezugs- und Orientierungsrahmen für Ausbildungszentren im Handwerk sowie Lehrkräfte und Dozent/innen in Weiterbildungseinrichtungen dar.
Die Barrieren, die im Wohnungsbestand, im Wohnumfeld und in öffentlichen Einrichtungen aufzufinden sind, fordern einen Wandel im Wohnungsmarkt. Es ist unabdingbar, qualifizierte Fachkräfte im Handwerk einzusetzen, um so die Mobilität der älter werdenden Gesellschaft zu gewährleisten. Das entwickelte Lehrprogramm stellt somit nicht nur eine Qualifizierung der Teilnehmer, sondern auch eine ökonomische Chance für die Entwicklung des Handwerks dar. Das Weiterbildungskonzept richtet sich an alle Berufsgruppen, die mit Menschen in Kontakt treten, die älter oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Dies können Handwerker, Elektroniker aber auch Pfleger und Sozialarbeiter sein. Der interdisziplinäre Dialog unter den Teilnehmern regt somit zusätzlich einen Erfahrungsaustausch an.

 

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