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2. Symposium LEITMARKT.GESUNDHEIT.NRW
Demenzmanagement im Quartier – „Zukünftige Themenfelder im Fokus“ am 29. November 2016 in Mönchengladbach

Demenz ist ein Krankheitsbild von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Zurzeit sind rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland an Demenz erkrankt. Aufgrund des demographischen Wandels nimmt die Anzahl älterer Menschen in der Gesellschaft stetig zu und mit zunehmendem Alter steigt auch die Häufigkeit demenzieller Erkrankungen stark an. So wird für das Jahr 2030 die Zahl der an Demenz Erkrankten auf bis zu 2,3 Millionen geschätzt und ein Anstieg auf bis zu 3,8 Millionen Betroffene wird bis zum Jahr 2060 für wahrscheinlich gehalten. Damit diese gesellschaftliche Entwicklung bewältigt werden kann, kommen auf die verschiedenen Akteurinnen und Akteure der Gesundheitswirtschaft neue Verpflichtungen zu, das Demenzmanagement im Quartier auszubauen und weiterzuentwickeln.      

Gemeinsam eröffneten Dr. Alexia Zurkuhlen und Prof. Dr. Wolfgang Goetzke von dem Gesundheitsregion Köln/Bonn e.V. das 2. Leitmarkt-Symposium zum Thema „Demenzmanagement im Quartier – Zukünftige Themenfelder im Fokus“ im Haus Erholung in Mönchengladbach. Nach den Einführungsvorträgen von Elfi Nohl (Rund ums Leben) und Henning Koch (Evangelische Heimstiftung GmbH) diskutierten im nachfolgenden Talk Martina Thelen (Gesundheitsregion Köln/Bonn e.V.), Katrin Krah (Alexianer Krefeld GmbH), Barbara Eifert (Institut für Gerontologie) sowie Tim Stuckenschneider (Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft) über „Voraussetzungen eines erfolgreichen Demenzmanagements der Zukunft – Welcher Veränderungen und Handlungsmöglichkeiten bedarf es im Quartier?“


Vier parallel stattfindende Thementische sowie eine anschließende Podiumsdiskussion rundeten die Veranstaltung ab:

Thementisch 1: Bedarfsgerechter Technikeinsatz

Handlungsfelder:

-          Technische Hilfsmittel (Telemedizin, Telemonitoring, AAL-Systeme)

-          Chancen und Risiken

-          angrenzende Dienstleistungen

-          Ethische Aspekte

Organisation und Moderation: Martina Thelen, Gesundheitsregion Köln/Bonn e.V., Köln


Thementisch 2: Finanzierungskonzepte der Demenzversorgung und –prävention im Quartier

Handlungsfelder:

-          Demographischer Wandel und Kostenexplosion

-          Präventive Maßnahmen

-          Zukünftige Finanzierungskonzepte

Organisation und Moderation: Katrin Krah, Alexianer Krefeld GmbH


Thementisch 3: Geeignete Versorgungsstrukturen und Teilhabe Demenzerkrankter im Quartier

Handlungsfelder:

-          Versorgungsstrukturen im medizinischen und pflegerischen Bereich

-          Schnittstellen und Hausarztproblematik

-          Anlaufstellen für Demenzerkrankte und deren Angehörigen

-          Sensibilisierung der Gesellschaft

Organisation und Moderation: Barbara Eifert, Institut für Gerontologie, Dortmund

Thementisch 4: Förderkonzepte und Aktivitäten für Demenzerkrankte

Handlungsfelder:

-          angebotene Förderkonzepte und Aktivitäten

-          Bedürfnisse Demenzkranker

-          angrenzende Dienstleistungen

-          Einfluss sportlicher Aktivität

Organisation und Moderation: Tim Stuckenschneider, Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft, Köln

Podiumsdiskussion | Austausch Thementische: Wie kann durch innovative Lösungen das Demenzmanagement der Zukunft im Quartier nachhaltig unterstützt und verbessert werden?

Die Vorstellung der Ergebnisse erfolgte durch die Moderierenden der Thementische.


Zum Hintergrund:

Das Symposium ist Bestandteil des vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA.NRW) geförderten Gemeinschaftsvorhabens der Gesundheitswirtschaftsregionen des Landes zum Aufbau von Verbundstrukturen für den LEITMARKT.GESUNDHEIT.NRW. Das Vorhaben wird unterstützt vom Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG.NRW).

pdf Tagungsband Symposium II (4.77 MB)

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