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In einer mehrstufigen Studie werden in Zusammenarbeit mit der AGewiS- Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren in Gummersbach Auszubildende der Altenpflege befragt, um zu ermitteln, welche Faktoren und Motivatoren einen Einfluss auf die Attraktivität und die Wahl des Berufes der Altenpflege haben. Vor allem soll untersucht werden, welche Rolle Praktika bei der Wahl des Pflegeberufs spielen. In einem ersten Durchlauf haben 113 Auszubildende der AGewiS in Gummersbach an der Befragung teilgenommen.
Die Auswertung des Fragebogens ergab, dass die Auszubildenden den erstmaligen Kontakt mit dem Beruf der Altenpflege größtenteils durch Schülerpraktika und/oder durch Angehörige in dem Pflegeberuf, erworben haben. 79 % haben vor Ihrer Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger ein Praktikum in diesem Bereich absolviert. Davon haben sich 70 % dazu entschieden, im selben Betrieb die Ausbildung der/s Altenpflegers/in aufzunehmen. Auf die Frage, weshalb sich die Auszubildenden für den Altenpflegeberuf entschieden haben, antworteten 75 %, dass es ein sinnvoller Beruf sei und 70 %, dass sie gerne anderen Menschen helfen.
Um ein repräsentatives Meinungsbild zu erhalten, ist für dieses Jahr ein zweiter Durchlauf der Befragung geplant. Die Ergebnisse aus den Befragungen sollen eine Orientierung für Möglichkeiten der Attraktivitätssteigerung des Altenpflegeberufs und Ausrichtung des Personalmarketings dienen.

Das Projekt „Proviva light“ ist im Jahr 2011 durch die Arbeitsgemeinschaft AAL/ Telemedizin und Medizintechnik ins Leben gerufen worden. Die Projektbeteiligten, Gira Giersiepen GmbH und Co. KG, Gesundheitsregion KölnBonn e.V., gewi-Institut für Gesundheitswirtschaft e.V., Nova Vita Residenz Bonn und dem CBT-Wohnhaus Upladin in Leverkusen haben sich zum Ziel gesetzt, bedarfsorientierte individuelle Lösungen für den Einsatz moderner Gebäudetechniken in Bestandwohnungen zu ermitteln, um die Sicherheit und die Selbständigkeit älterer Menschen im eigenen Zuhause zu erhöhen.                    

ZukunftswerkstattUm den Fachkräftemangel in der Pflege zu mildern, soll über den Einsatz von (computerbasierten) technischen Assistenzsystemen die Pflege effizienter gestaltet und die Pflegefachkräfte entlastet werden. Um die Pflegekräfte auf den Einsatz und im Umgang mit entsprechenden Technologien zu sensibilisieren, wurden im Rahmen des Projektes "Regionale Qualifizierungsinitiative zur Bewäligung des Fachkräftemangels in der Versorgung älterer Menschen" drei Zukunftswerkstätten in Zusammenarbeit mit der AGewiS-  Akademie für Gesundheitswirtschaft und Senioren in Gummersbach durchgeführt.

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